Archiv für Juli 2008

Dubiose Werber für Rauchmelder-Beratung im Kreis Segenberg

Der Sprecher vom Landesfeuerwehrverband(LFV), Werner Stöwer, warnt vor einer dubiosen Werbung die seit einiger Zeit in den Briefkästen der Bewohner im Kreis Segeberg landet – anhand dieser sollen Rauchmelder verkauft werden. Der Landesfeuerwehrverband distanziert sich ganz deutlich von dieser Aktion, auch wenn anhand des Briefkopfes des LFV ein offizieller Eindruck entsteht und auf der Hauswurfsendung unter anderem das Informationsblatt des LFV “Rauchmelder retten Leben” abgedruckt ist. Auf dem Flyer wird pikanterweise eine “kostenlose” Brandschutz Beratung durch “geschulte Brandschutzberater und Feuerwehrleute” angeboten und ein Mitglied der Bad Segeberger Polizei als Ansprechpartner genannt. Bürgermeister und Ordnungsbehörden seien laut Stöwer bereits informiert, für den arbeitslosen Feuerwehrmann seien “Disziplinarmaßnahmen” die Folge. Die Wurfsendung weist auf eine sofortige Rauchmelderpflicht in den Bundesländern Hamburg und Schleswig-Holstein hin, was so nicht richtig ist: Nur Neubauten seien dazu verpflichtet Rauchmelder zu installieren, bei älteren Gebäuden steht eine Frist bis 2009 aus; bis dahin sollten alle Mieter bzw. Eigentümer ihre Wohnungen renoviert haben. Laut Stöwer sollten “derartige Angebote” genau von der “örtlichen Feuerwehr überprüft werden” um solche falschen Rauchmelder-Beratungen zu vermeiden und die Bürger vor Schwindlern zu schützen.

Rauchalarm in stillgelegtem Atomkraftwerk

Am Freitagabend musste die Feuerwehr in Brunsbüttel ausrücken: Rauchalarm auf dem, vor zwölf Monaten stillgelegtem, Atomkraftwerk im Kreis Dithmarschen. Der spektakuläre Alarm stellte sich bald als ein harmloser Kurzschluss in einem Aufenthaltsraum für Mitarbeiter heraus. Ein Warmwasserboiler hatte durch den Kurzschluss zu qualmen begonnen und dadurch den Rauchalarm verursacht. Der Boiler wurde nach sofortigem erkennen der Lage abgeschaltet und bereitete keine weiteren Schwierigkeiten.

Funk-Alarmanlagen können Sie auch im Urlaub schützen

Wohnungs- sowie Hauseigentümer können sich mit wenig Aufwand vor Einbrüchen schützen. Die ersten Bundesländer starten in die großen Sommerferien, Deutschland wirkt wie leergefegt, Rimini dagegen ist umso voller. Doch oft ist ein zweiwöchiger Urlaub in Italien mit einem unangenehmen Ende verbunden. Wenn man nach Hause kommt, haben die Einbrecher die Zeit der Abwesenheit genutzt und Wertgegenstände sowie persönliche Dinge zu ihrem Eigen gemacht. In weit über der Hälfte aller Einbrüche werden, laut Polizei, Türen und Fenster mit einfachsten Mitteln wie Schraubendrehern aufgehebelt.
Abhilfe können Alarmanlagen und Alarmsirenen, insbesondere Funk-Alarmanlagen oder die Beachtung einiger einfacher Regeln schaffen. So sollte man am Tage der Abreise jedes Fenster und jede Tür noch einmal überprüfen, ob sie auch fest verschlossen sind, große Gegenstände wie Wassertonnen und andere Aufstiegsmöglichkeiten wegsperren, abends das Licht über eine Zeitschaltuhr kontrollieren und den Briefkasten regelmäßig von den Nachbarn leeren lassen.
Wer 100%-ig sicher gehen möchte, sollte sich aber eine Alarmanlage installieren lassen. Problemlos ist dies nachträglich und ohne Kabelverlegung im Haus möglich. Die Funk-Alarmanlage wird, wenn mit einem Wählgerät ausgerüstet, den Alarm an das eigene Handy oder auch einen Sicherheitsdienst weitermelden. Auch reagieren Einbrecher eingeschüchtert, wenn sich die Alarmanlage direkt vor dem Tor als solche ausmachen lässt, oder ein großes Schild auf ein Sicherungssystem hinweist. Oft lassen Einbrecher, die meist nur Spontaneinbrecher sind, durch solche Warnsignale schneller von ihrem Vorhaben ab. So macht der Urlaub wieder Spaß!

Neuer Signalgeber, die Euro-Kompaktalarmierung, ab Juli 2008

Ohne sie würde keine vollständige Alarmanlage funktionieren: Die Sirene ist der wichtigste Signalgeber. Ab Mitte diesen Jahres nimmt das ABUS Group Security-Center nun die Euro-Kompaktalarmierung in ihrem Sortiment auf. Besondere Leistungen dieses Kombi-Signalgebers sind unter anderem die Vielzahl der Einstellungsmöglichkeiten, so kann z. B. die Alarmdauer zwischen drei bis fünf Minuten variiert werden, ist somit also selbstständig programmierbar. Auch der extrem laute Signalton mit 106 dB Schalldruck, sowie eine zusätzliche optische Alarmierung mit, je nach Modell wählbaren, Blitzleuchten in rot, blau und orange, warnt einprägsam vor ungeliebten Gästen. Weitere Einstellungsmöglichkeiten lassen sich über die Steckbrücke und den Dip-Schalter regeln. Die Alarmsirene, als wichtigster Baustein der Euro-Kompaktalarmierung der ABUS Group Security-Center erfüllt die Richtlinien von EU und kann innerhalb und außerhalb eines Gebäudes montiert werden. Sicherheit gibt ein gutes Gefühl!

Attrappen als Brandmelder entlarvt – Traumurlaub kann zu Albtraum werden

Rostige Feuerlöscher, Attrappen als Brandmelder, von Feuersirenen und Sprenkleranlagen weit und breit keine Sicht…in den Hotels der Urlaubsländer wie Ägypten, Kenia und sogar Mallorca leider keine Seltenheit. Häufig passiert es, dass Urlauber bei Rauchentwicklung und drohender Gefahr erst durch kreischende Mitbewohner geweckt werden und nicht durch die Brandschutzvorkehrungen der jeweiligen Hotels!

Fern der Heimat existieren zwar weniger Brandschutzbestimmungen als in Deutschland, doch “Basics” darf man sicherlich erwarten. Völlig unzureichend sind in vielen Hotells jedoch die Sicherheitsstandards, insbesondere viele Alarmsensoren bei Brandgefahr. Viele Betroffene berichteten von katastrophalen Brandschutzbestimmungen, waren manchmal sogar dazu gezwungen, sich anhand von selbstgeknoteten Seilen über die Balkonbrüstung selbst zu evakuieren.
Um in Zukunft solchen bösen Überraschungen zu entgehen hat HolidayCheck einige Tipps für Sie zusammengestellt: Überprüfen sie den Zustand der Feuerlöscher in ihrem Urlaubsdomizil, informieren Sie sich vor Antritt der Reise auf Internetportalen wie die anderen Gäste die Brandschutzbestimmungen bewertet haben und packen Sie sich einen mobilen Feuermelder ein – mit dem stehen Sie immer auf der sicheren Seite.

Wussten Sie vom Rauchmelder-Tag?

Aus einem Wohn-Container auf dem Schlossplatz in Braunschweig steigen Rauchschwaden, eine große Menschenmenge beobachtet entgeistert wie schnell sich der Rauch innerhalb von Minuten im Container ausbreitet. Diese Aktion der Braunschweiger Feuerwehr soll auf die Notwendigkeit von Alarmmelder und Alarmsensoren in Privatwohnungen hinweisen und ihre Möglichkeit des Menschenrettens. Die Zahl der jährlich 3000 Verletzten, könnte deutlich reduziert werden, so Stimmen von Fachleute der Feuerwehr, gäbe es in jedem Haushalt einen Rauchmelder, der, durch sein ohrenbetäubendes, grelles Piepen, auf Brände aufmerksam macht.
Durch das einprägsame Datum, Freitag, der 13., soll der Rauchmelder-Tag nun Alt und Jung im Gedächtnis bleiben und Hausbrände und die dadurch erzeugten Folgen anhand von installierten, kaum sichtbaren, dafür aber sehr wirksamen, Rauchmeldern vermindern.

Großflächiger Aufbau von Alarmierungssystemen: Schnellere Vorwarnung bei Katastrophen

Laut Presseinformationen werden zurzeit zahlreiche flächendeckende Alarmierungssysteme untersucht die den Bürgern einen früheren Schutz bei Naturkatastrophen, terroristischen Anschlägen und weiteren Störfällen ermöglichen.
Zu den technischen Methoden des flächendeckenden Alarmierungssystems zählen laut “Saarbrücker Zeitung” auch die Installation neuartiger Alarmsirenen, deren Zahl seit dem kalten Krieg drastisch verringert worden sei. Eine flächendeckende Alarmierung der gesamten Bevölkerung im Katastrophenfall sei damit bis jetzt kaum gewährleistet – bis unmöglich. Auch Politker der CDU und der FDP sehen in Sirenen ein großes Potential um breite Flächen bei Katastrophen zu arlamieren, derzeit wird im Bund und in den Ländern über diese Möglichkeit verhandelt.
Ebenso solle es, laut Bundesregierung, eventuell zu einer “flächendeckenden Verpflichtung zur Installation von Rauchmeldern in Wohnungen” kommen. Dadurch könne im Falle eines Brandes, leichter flächendeckend arlamiert werden; Warnungen könnten Dank eines integrierten Alarmierungschips aus der Distanz, von Polizei und Feuerwehr, ausgelöst werden.