BSI warnt: Internet Explorer vorerst nicht nutzen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationsgesellschaft (BSI) hat empfohlen, den Internet Explorer von Microsoft vorerst nicht zu benutzen.

Warnung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Warnung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Laut heise.de reagiert das BSI hiermit auf eine bekannt gewordene Sicherheitslücke, von der gleich mehrere Versionen des Browsers betroffen sind.

Wenn man den Internet Explorer im “geschützten Modus” ausführe und zudem das Active Scripting abschalte, können man solche Angriffe zwar erschweren, jedoch nicht komplett verhindern.

Die Sicherheitslücke hatten Cyber-Spione ausgenutzt und – vermutlich von China ausgehend – vornehmlich US-amerikanische Firmen wie Adobe und Google angegriffen: Zunächst versandten die Spione E-Mails mit Links zu präparierten Websites.

Kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer

Kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer

Über diese schleusten sie fremden Code auf die betroffenen Rechner, installierten einen Trojaner-Downloader und luden mithilfe des Programms über eine SSL-Verbindung eine Backdoor nach. Diese ermöglichte ihnen sodann den ferngesteuerten Zugriff auf die betroffenen PCs.

Microsoft hat die Sicherheitslücke eingeräumt und arbeitet nach eigenen Angaben an einem Sicherheits-Patch, den das Unternehmen außerhalb des üblichen Update-Zyklus als “Emergency Patch” veröffentlichen will.

Auf die Nutzung des Internet Explorers, so das BSI, solle man bis zur Veröffentlichung des Sicherheits-Patches verzichten und stattdessen einen alternativen Browser verwenden.

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